Akte · Köln · seit 2009

Kriminalführungen in Köln

Drei private Stadtführungen zu den Tatorten, Prozessen und dunklen Legenden der Domstadt — von den Hexenverfolgungen über das „Chicago am Rhein" der Zwanziger bis ins Miljöh der Sechziger.

Worum es geht

Kölns dunkle Seite — vor Ort erzählt


Köln hat nicht nur eine glanzvolle Geschichte — die Stadt hat auch eine dunkle Seite. Bei unseren Kriminalführungen tauchen Sie ein in die Welt der historischen Verbrechen, mysteriösen Fälle und düsteren Geschichten, die sich in den Gassen der Altstadt zugetragen haben.

Erleben Sie Köln von seiner spannendsten Seite — wenn Sie sich trauen!

Alle Führungen sind private Touren für Ihre Gruppe — Sie nennen uns Ihren Wunschtermin, wir übernehmen den Rest. Die Anfrage läuft über unsere Hauptseite stadtimpressionen-koeln.de.

Drei Führungen, drei Epochen

Unsere Kriminalführungen


Die kleine Brinkgasse in Köln, Schauplatz der Miljöh-Führung durch das ehemalige Rotlichtviertel

Fall 01

Im Miljöh

Als Köln das „Chicago am Rhein“ war.

Folgen Sie uns in einem ehemaligen Rotlichtviertel auf den Spuren des Kölner Miljöhs und erfahren Sie, warum Köln in den 60er Jahren die Hochburg der Kriminalität in Deutschland war. Dabei erfahren Sie mehr über bekannte Unterweltgrößen wie „Schäfers Nas“ und „Dummse Tünn“, aber auch über weniger bekannte Kölner Kriminelle und Ihre Taten. Wußten Sie zum Beispiel, daß es zu jener Zeit ein besonderes Rechtsempfinden in Köln gab und warum der Kölner Knast, der Klingelpütz, bei den Ganoven so beliebt war?

Dauer
ca. 2 Stunden
Treffpunkt
Eigelsteintorburg
Zur Tour & Anfrage — Im Miljöh auf stadtimpressionen-koeln.de
Station der Führung Die Hexen von Köln zur Geschichte der Kölner Hexenprozesse

Fall 02

Die Hexen von Köln

Auf den Spuren der Zauberschen

Begeben Sie sich mit uns auf die Spur der Kölner „Zauberschen“! Folgen Sie dem Prozessverlauf von der brodelnden Gerüchteküche, dem sogennanten „gemeyn geschrey“, bis zur Hinrichtung auf dem Rabenstein bei Melaten. Erfahren Sie bei dieser Stadtführung, warum die freie Reichsstadt Köln in der Hexenverfolgung eine Sonderrolle einnimmt und wie sich die Kölner Hexenpanik wandelt, als es plötzlich der Oberschicht an den Kragen gehen soll. Die Pranger und das Folterwesen begegnen uns auf diesem Weg ebenso, wie die Kerker des alten Kölns.

Dauer
ca. 2 Stunden
Treffpunkt
Jan von Werth Denkmal auf dem Alter Markt
Zur Tour & Anfrage — Die Hexen von Köln auf stadtimpressionen-koeln.de
Abgesperrter Tatort mit Spurensicherung vor dem Kölner Dom bei Nacht — Motiv der Stadtführung Köln kriminell

Fall 03

Köln kriminell

Spektakuläre Verbrechen in Köln

Drei Jahrzehnte, drei Jahrhundertfälle: Diese Führung bringt Sie an die Originalschauplätze der spektakulärsten Verbrechen Kölns. In der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen 1975 hören zwei Domschweizer auf ihrer Kontrollrunde Geräusche hinter der Tür der Schatzkammer — der Auftakt zum legendären Kölner Domraub. Wenige Jahre zuvor, 1971, beginnt an der Deutschen Bank am Dom ein Überfall, der sich zur tagelangen Irrfahrt mit Geiseln quer durch Westdeutschland auswächst. Und 1928 jagen Hunderte Polizisten die Gebrüder Heitger durch Riehl, während die Presse vom „Wildwest am Rhein" schreibt. Wer waren die Täter, wie arbeitete die Polizei damals — und was blieb von diesen Fällen?

Dauer
ca. 2,5 Stunden
Treffpunkt
Kreuzblume vor dem Kölner Dom
Zur Tour & Anfrage — Köln kriminell auf stadtimpressionen-koeln.de

Aus den Ermittlungsakten

Drei Fälle, die Köln in Atem hielten


Akte D-1975 1975

Der Domraub

Kurz vor halb eins in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen hört ein Domschweizer ein Geräusch hinter einer Tür, hinter der es still sein sollte: der Tür zur Schatzkammer. Als der Küster aufschließt, sind die Vitrinen leer — 15 Kunstgegenstände fehlen, darunter Monstranzen und eine Kusstafel aus dem 16. Jahrhundert. Die Ermittlungen führt eine Oberstaatsanwältin, die in der Unterwelt nur „Bloody Mary" heißt.

Akte DB-1971 1971

Geiselnahme am Dom

Am ersten Werktag nach Weihnachten stürmen drei Männer die Deutsche Bank am Dom. Aus dem Überfall wird eine 53-stündige Irrfahrt quer durch Westdeutschland: Kölns Kripochef setzt sich selbst als Austauschgeisel ans Steuer des Fluchtwagens, ein Tross aus Reportern hängt sich an — und das Foto des Showdowns wird 1972 zum Weltpressefoto gekürt.

Akte H-1928 1928

Die Gebrüder Heitger

Oktober 1928: Zwei wegen Raubmorden gesuchte Brüder aus dem Ruhrgebiet verwandeln Köln in eine belagerte Stadt. Eine gekaperte Straßenbahn der Linie 12, ein Versteck in einer Dachrinne, 400 Polizisten um eine Villa in Riehl — die Zeitungen schreiben „Chicago am Rhein". Es ist das größte Polizeiaufgebot, das Deutschland bis dahin gesehen hat.

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Ihre Kriminalführung durch Köln


Ob Betriebsausflug, Geburtstag oder einfach Neugier auf die dunklen Kapitel der Stadtgeschichte: Alle drei Touren führen wir als private Führungen zu Ihrem Wunschtermin durch.

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